Pressespiegel Sommer 2014

Daniel Höppner (l.) aus Braunschweig und sein Finalgegner Christian Cremers vom Club zur Vahr Bremen standen sich im Finale der Herrenkonkurrenz gegenüber
Daniel Höppner (l.) aus Braunschweig und sein Finalgegner Christian Cremers vom Club zur Vahr Bremen standen sich im Finale der Herrenkonkurrenz gegenüber

Lüneburg. Das Ergebnis nach der Sitzung aller Turnierveranstalter im niedersächsischen Tennis sorgte bei Oliver Ellenbeck und Turnierdirektor Ulrich Isensee für ein wenig Ratlosigkeit. Für den 21. Salzcup der Jugend und die 5. Lüneburg Open für Damen und Herren hatten die Turnierorganisatoren des THC Lüneburg einen Termin mitten in der Woche bekommen. "Wir waren zuerst enttäuscht", sagte Oberschiedsrichter Oliver Ellenbeck. Die Lüneburg Open mit einem Preisgeld von 2000 Euro hatten gegen das mit 21.000 Euro dotierte Turnier in Lilienthal aber keine Chance, am Wochenende gespielt zu werden.

Trotz aller Bedenken machte sich die elfköpfige Organisationscrew an die Vorbereitung. Nach dreitägiger Veranstaltung auf insgesamt 17 Plätzen fällt die Bilanz aber überraschend positiv aus. "Wir hatten mit 155 Teilnehmern eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, da waren es nur 120", sagte Oliver Ellenbeck. Und in Gesprächen mit den Aktiven stellte sich heraus, dass viele den Termin mitten in der Woche vorziehen würden, weil an Wochenenden viel zu viel los sei. "Wir müssen jetzt über den Termin 2015 nachdenken", kündigte der Oberschiedsrichter an. Fest steht dagegen, dass der THC Lüneburg für das Damen- und Herrenturnier das Preisgeld im nächsten Jahr verdoppeln will und 4000 Euro ausschüttet. Positiv war der Shuttleservice vom Bahnhof und die Pflege durch einen Physiotherapeuten.

Das sportliche Niveau hat sich erheblich gesteigert. Bei den 44 Tennisspielern der Herrenkonkurrenz waren mit Christian Cremers vom Club zur Vahr aus Bremen und Vincent Jänsch-Müller (Nummer 91) vom 1. TC Hiltrup zwei Akteure am Start, die zu den 100 Besten in Deutschland gehören. Der Bremer Christian Cremers als Nummer 90 der deutschen Rangliste verlor das Finale gegen Daniel Höppner vom Braunschweiger THC, der mit 6:2 und 6:4 die Lüneburg Open gewann.

Bei den Frauen gab es ein reines Hamburger Duell. Im Endspiel standen sich die an Zwei gesetzte Vivienne Kulicke vom Großflottbeker THGC und Janna Hildebrand vom THC Horn und Hamm gegenüber. Den Turniersieg holte sich die an Nummer drei gesetzte Janna Hildebrand mit 7:5 und 6:2. Die topgesetzte Lokalmatadorin Imke Schlünzen vom TuS Erbstorf als Nummer 70 der deutschen Rangliste, die in der 2. Bundesliga für Braunschweig aufschlägt, musste sich im Halbfinale der späteren Turniersiegerin geschlagen geben. Auch für Lola Glantz vom THC Lüneburg kam im Viertelfinale das Aus gegen Hildebrand.

Beim traditionellen Salzcup der Jugend, der zum 21. Mal ausgetragen wurde, waren 85 Mädchen und Jungen am Start. Mit Maxima Graf bei den Juniorinnen U12 stellt der THC Lünbeburg eine Siegerin in der jüngsten Altersklasse. Oliver Ellenbeck freut sich darüber besonders, denn der Tennis- und Hockeyclub ist mit 604 Mitgliedern, davon 150 Jugendlichen, noch gut dabei, wie er sagte. Ein Lob gab es auch für die Nachbarclubs VfL und Eintracht, die sieben Tennisplätze zur Verfügung stellten.

Die Ergebnisse, Finale, Junioren U16: Niklas Schulz (TV Jahn Wolfsburg) – Loin Finke (FC Pfeil Broistedt) 6:0, 6:1; U14: Peer Freytag (TC GW Rotenburg) – Laurence Licht (TC BW Uelzen) 6:0, 6:0; U12: Till Bäckermann (TC Lilienthal) – Kevin Forster (TV Schwanewede) 3:6 6:3 10:8; Juniorinnen U16: Ann-Sophie Funke (VfL Westercelle) – Lucy Rieck (TG Rodewald) 3:6 6:3 10:6; U14: Luisa Isabell Kober (Tennisclub Verden) – Vivienne Hemme (Bremerhavener TV) 6:3, 6:0; U12: 1. Platz Maxima Graf (THC Lüneburg) mit drei Siegen, 2. Platz Cheyenne Geschonke (TC Ramelsloh)

 

Hamburger Abendblatt

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft          Herren 70 Finalrunde

Der THC Lüneburg hatte sich durch den Gewinn der Regionalmeisterschaft Nord / Ost  für die Finalrunde  der Deutschen  Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert.

In Karlsruhe traten die die weiteren drei Regionalmeister TV Espelkamp, 1. FC Nürnberg und Rot-Weiß  Karlsdorf  zu den beiden Halbfinalen um die Deutsche Meisterschaft an.  Im ersten Halbfinale  gab es für  die Spieler vom THC Lüneburg gegen Espelkamp eine 1:5 Niederlage. Nach deutlichen Spielen jeweils mit 0:2 Sätzen von Peter Rohloff, Jochen Tillack und Michael Kolaschinsky, gab es  für  E.-G. Ehmke  nach vergebenen Matchball eine  unglückliche Niederlage  im Match-Tiebreak mit 9:11.  Lediglich das Doppel Peter Dahlmeier und Peter Rohloff konnten durch ein 6:2 und 6:2  das Endergebnis ein wenig besser gestalten.

Im Spiel um den 3. Platz gegen den 1. FC Nürnberg waren die THCler leider auch chancenlos. Nach dem 0:4 in den Einzelspielen wurde auf die Austragung der Doppel verzichtet.   

Deutscher Meister wurde wie im Vorjahr Rot-Weiß Karlsdorf im Endspiel mit einem   4:2 Sieg

gegen TV Espelkamp.

 

Fazit:
Für den THC Lüneburg war die Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft schon ein großer Erfolg. Man musste die Überlegenheit der anderen Mannschaften, die mit zahlreichen Ausländern antraten, anerkennen.  Das Rahmenprogramm und die Siegerehrung zum 4. Platz entschädigten die Spieler vom THC Lüneburg für die Strapazen der weiten Reise.

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Überraschender Erfolg für THCLer Senior Ehmke bei den European Open for Super Seniors in Pörtschach am Wörthersee

Bei den European Open der Super Seniors (ab 60 Jahre) errang Ernst-Günther Ehmke vom THC Lüneburg überraschend den Titel im Herren-Doppel 70. Ehmke hatte zunächst nur für die Einzelkonkurrenz gemeldet. Nach Siegen gegen Spartaco Bomio (Schweiz) mit 6:1, 6:0 und Norbert Bayer (Österreich) mit 6:4 und 7:5 war im Achtelfinale mit 2:6 und 0:6 Endstation gegen den USA-Meister Richard Johnson.

Nach einem Anruf des Italieners Guiseppe Losego entschloss sich Ehmke dann, an der Doppel-Konkurrenz teilzunehmen. An "2" gesetzt, wurde im Halbfinale die Deutsch-Österreichische Paarung Heiner Brandt/ Norbert Bayer mit 6:1,6:3 ausgeschaltet. Im Finale trafen Losego/Ehmke dann auf die mehrfachen Europameister Peter Pokorny und Hans Gradischnig (Österreich). Nach 4:5 Rückstand im 1. Satz gelang gegen Pokorny das vorentscheidende Break und dann der 7:5 Satzgewinn. Auch der 2. Satz ging mit 7:4 im Tiebreak an Losego/Ehmke.