Der Hanse-Cup vom 19.-21. August 2022, das erste Blindentennisturnier auf Sand, war für alle Teilnehmenden und den ausrichtenden THC Lüneburg ein spannendes und erfolgreiches Turniererlebnis.
Mit 9 Teilnehmenden aus Hamburg, Lüneburg, Bremen, Großraum Berlin und Köln/ Düren trafen langjährige Tennissportler und Newcomer aufeinander. Ausgespielt wurde der Hanse-Cup in zwei Kategorien, B1 mit Mini-Court und verpflichtender Augenmaske für die Spielenden, und B2 kombiniert mit B3 auf dem etwas größeren Spielfeld. Die entsprechend abgesteckten Plätze 5 und 7 waren bestens vorbereitet, und nach einer Einführung für alle Schiedsrichter und Helfenden durch die Projektleitung (Niklas Wilken), die Turnierleitung (Niclas von Schnakenburg) und den Oberschiedsrichter (Tobias Fuchs vom Berlin-Brandenburgischen Tennisverband) ging es ab Samstag Morgen intensiv zur Sache.

Den Sieg in der B1-Kategorie ließ sich Bianca Gräming, vielfach ausgezeichnete deutsche Blindentennismeisterin, nicht nehmen; Ronald Hinz gelang es aber, ihr den ersten Satz abzunehmen und dadurch den Match Tie Break zu erreichen. In der Kategorie B2/ B3 ließ Christian Schäfer die Konkurrenz rasch hinter sich und gewann im Finale gegen Susanne Gronenberg mit 4:0 und 4:1. Für den Dürener war dies im doppelten Sinn eine Premiere, da er erst in der Corona-Zeit vom Blindenfußball zu Tennis wechselte und auf dem Lüneburger Sandplatz sein erstes Turnier spielte.

Die Stimmung an dem wettertechnisch begünstigten Wochenende war bei Spielenden, Schiedsrichtern und Helfenden fast durchgängig bestens - lediglich die Zugausfälle in Norddeutschland trübten die Stimmung am Sonntag Morgen ein wenig, konnte doch ein Favorit, Miro Miletic, daher nicht anreisen.

Zusätzlich war am Samstag das Inklusionsmobil des TNB zwischen 12 und 15 Uhr auf der Anlage zu Besuch.

Der erste Hanse-Cup wurde von der Sparkassenstiftung Lüneburg und der LüWoBau-Stiftung unterstützt.


Oberschiedsrichter Tobias Fuchs berichtet vom Hanse-Cup auf den Seiten des Tennis-Verbands Berlin-Brandenburg e. V.


#GELEBTEINKLUSIONIMTENNIS

Mehr Information gibt es beim TNB:

https://www.tnb-tennis.de/article/Inklusion

 

Wie funktioniert eigentlich Blindentennis?

https://www.youtube.com/watch?v=D25ZKq5bWNo 


Kirstin Linck aus unserem Verein nahm in Löhne an den nationalen Blindentennis-Meisterschaften am 11./ 12. Dezember 2021 teil und erreichte den 2. Platz.

Beim internationalen Freundschaftsturnier in Polen am 11./12. September 2021 erreichte Kirstin den 3. Platz. (https://youtu.be/FAToyJ4mslU)

Wir gratulieren!

Siegerin bei den Damen in beiden Turnieren war Bianka Gräming vom TC Ludwigsfelde.

 


Die neuen Inklusionsschilder sind da!

 

Sie gehen an Vereine, die für das Thema Inklusion besonders offen sind und auch bereits die ersten Aktionen gestartet haben.

Die ersten Inhaber der neuen Schilder sind der THC Lüneburg, der TC Schlosspark und der TV Bierden.

Der TNB hat als erster Landesverband im Deutschen Tennis Bund ein Konzept mit dem Titel „Inklusion im TNB“ verabschiedet, das in den letzten Monaten und Jahren Schritt für Schritt umgesetzt wurde und weiterhin umgesetzt wird.

Viele Vereine wissen nicht, wie Inklusion im Verein funktionieren könnte. Dabei birgt die Tennislandschaft mit all ihren Verbänden und Vereinen als bedeutender Akteur des organisierten Sports viele Chancen und Möglichkeiten, innerhalb seiner Strukturen für das Thema Inklusion zu sensibilisieren und die Integration von Menschen, die bislang nicht zur klassischen Tennis-Klientel gehörten, zu fördern. Für Vereine eröffnen sich zahlreiche Perspektiven, Chancen und Potenziale, das Vereinsleben zu erweitern und zu bereichern, wenn sie sich inklusiv strukturieren.

https://www.tnb-tennis.de/article/Inklusion