Inklusionstag beim THC Lüneburg
Inklusionstag beim THC Lüneburg

Herzlichen Glückwunsch

Unser langjähriges Clubmitglied Wolfgang Korn (Jg. 1945) siegte am 05.03.20 bei den Deutschen Meisterschaften in Essen in der Altersklasse Herren 75 sowohl im Einzel als auch im Doppel. Mit diesen beiden Titeln eines Deutschen Meisters  krönte er als Späteinsteiger - er fand erst mit 35 Jahren zum Tennissport - eine sehr erstaunliche Tenniskarriere.

 

In seiner Laufbahn erzielte er noch viele andere Erfolge wie z. B.:

 

       3 x Sieger der Consolation bei Weltmeisterschaften

       Europameister und Vize-Europameister im Doppel und Einzel

       4 x Deutscher Doppelmeister mit unterschiedlichen Partnern

       3 x hintereinander Sieger des internationalen Turniers in Agadir (Marokko)

       Internationaler Europameister in Baden-Baden

       Regelmäßiger Sieger bei den Norddeutschen Meisterschaften

       3 x hintereinander Mannschaftssieger (mit dem TC Blau-Weiss Berlin) bei der deutschen Verbändemeisterschaft

 

Aufgrund seiner besonderen sportlichen Leistungen wurde Wolfgang von der Lüneburger Landeszeitung zum Sportler des Jahres 2005 gewählt.

 

Der THC wünscht Wolfgang, dass er noch lange gesund bleibt und weiterhin viele Tenniserfolge feiern kann.

 

 

                                                                       Der Vorstand des THC Lüneburg im Juli 2020


Bild 1 von links: Greta Windler, Sabrina Kukla, Pia Lena Frantzheld, Neele Grandt, Leonie Kraim
Bild 1 von links: Greta Windler, Sabrina Kukla, Pia Lena Frantzheld, Neele Grandt, Leonie Kraim

Teamgeist als Erfolgsrezept

Schon nach den 4 gewonnenen Einzeln Jubel bei den 5 jungen Damen:
Der Aufstieg in die Verbandsliga stand fest – nach einem Durchmarsch durch die Wintersaison ohne Niederlage.
Am Ende hatte die 1. Damenmannschaft des THC Lüneburg den stärksten Konkurrenten, Beckedorfer TC, mit 5:1 geschlagen.

 




Was ist das Erfolgsrezept dieser Mannschaft?
Sie kennen sich schon seit 20 Jahren! mit 5-7 Jahren fingen sie mit Tennis in Lüneburg und Umgebung an – motiviert durch Bruder oder Vater. Und seit 12 Jahren spielen sie in einer Mannschaft des THC – erst als Jugendliche, seit 7 Jahren als die 1. Mannschaft. Dabei  wohnen sie schon längst nicht mehr in Lüneburg, die eine Kiel, die andere in Hamburg…

Aber die Freundschaft ist so stark, dass sie die lange Fahrt zu den Punktspielen und jeden Sonntag zum Training auf sich nehmen. „ Gerade weil bei uns das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund steht, sind wir erfolgreich“, meint Leonie Kraim.

Im 2. Satz dieses für den Aufstieg entscheidenden Spiels lag Pia schon 1:4 zurück, dann kam Teamkameradin Sabrina Kukla dazu, baute sie mental wieder auf, so dass Pia am Ende gewann.

Alle 5 haben ihre jeweiligen Stärken: Pia bringt ihre Gegnerinnen durch Stoppbälle zur Verzweiflung, Leonie dominiert durch ihren Aufschlag, Neele durch die Rückhand, „Greta ist komplett“, meinten alle unisono über ihre Nr. 1. Und auch bei Sabrina waren sich alle einig: „Die bringt nichts aus der Ruhe.“

Beim Tennis steht neben vielen technischen Fertigkeiten eine Komponente im Vordergrund: die Psyche. „Weil bei uns jedes Punktspiel und jedes Training wie eine Familienfeier ist, können wir psychisch stressige Spielsituationen viel besser meistern und haben auch eine besonders gute Doppelbilanz“, hebt Neele hervor.

Die „Parkplatz-Party“ – eines von mehreren Ritualen dieser außergewöhnlichen Mannschaft nach jedem Punktspiel – zog sich dieses Mal sicher besonders in die Länge.

P.B.